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Datum/Zeit |
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27,23 € |
-0,17 € |
-0,61 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005140008 |
514000 |
- € |
- € |
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Deutsche Bank-Aktie: Tochter BHF laufen laut Medienbericht Kundenberater davon 05.11.2012
aktiencheck.de
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der zur Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) gehörenden Tochter BHF laufen einem Medienbericht zufolge die Kundenberater davon.
Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Montag) kündigten zum Ende des dritten Quartals rund 20 Mitarbeiter aus der Kernsparte des Instituts, dem Private Banking - darunter die Niederlassungsleiter in Hamburg, Stuttgart und Nürnberg sowie einige der wichtigsten Kundenbetreuer in der Frankfurter Zentrale. Ein BHF-Sprecher bestätigte laut dem Bericht die Kündigungen im Wesentlichen - jedoch seien nicht alle im dritten Quartal angefallen. Zudem seien die Führungspositionen in den Niederlassungen inzwischen wieder besetzt, vier Kündigungen im Frankfurter Team durch fünf Neuzugänge kompensiert worden. "Die Fluktuation ist bei uns nicht höher als anderswo in der Branche. Wir sind beim Personal sogar auf Wachstumskurs und kurz davor, 25 Berater neu einzustellen", wird der BHF-Sprecher zitiert.
Das Private Banking - also die Verwaltung großer privater Vermögen - gilt als attraktivster Bereich der BHF-Bank. Mit einem Vorsteuerergebnis von 9,1 Mio. Euro lieferte die Sparte im ersten Halbjahr mehr Geld als jedes andere Segment. Die Mitarbeiter, die nun gekündigt hätten, stünden für mindestens ein Drittel dieser Summe, schätzen Insider laut dem Bericht. Zeigen dürften sich die Folgen des Exodus spätestens im zweiten Quartal 2013, da die meisten Kündigungen per Ende März wirksam werden, hieß es.
Das Problem für die BHF: Vermögende Privatkunden fühlen sich ihrem langjährigen Betreuer oftmals stärker verpflichtet als der Bank - und tragen ihr Geld deshalb zum neuen Arbeitgeber des Beraters. "Zudem waren die Kundenbetreuer, die jetzt gehen, Garanten für Neugeschäft", sagte einer der Insider laut dem Bericht. "Dass ein Drittel des Ergebnisses gefährdet sein soll, ist definitiv falsch", sagte dagegen der BHF-Sprecher. Vielmehr sei die Bank aufgrund ihrer nachweislich guten Performance insbesondere in der Vermögensverwaltung "wieder eine erstklassige Adresse". Es falle der BHF deshalb auch nicht schwer, gute neue Leute zu finden.
Die Aktie der Deutschen Bank notiert derzeit mit einem Minus von 2,02 Prozent bei 34,90 Euro. (05.11.2012/ac/n/d)
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